Vive le Camping - es lebe das Campen !

Auf dieser Seite geht es nur um mein zweites Hobby - das Campen  von den ersten Schritten bis heute - mit Wohnwagen, Zelt oder Wohnmobil.

 

Dazu zeige ich Fotos von unseren Fahrten und teile meine Erfahrungen mit euch - natürlich auch mit diversen Tipps...

 

Wahlweise könnt ihr die Blog-Einträge in auf- oder absteigender Reihenfolge betrachten, dazu kommt eine Foto-Galerie und nicht zuletzt einige nützliche Links.

 

Auf dieser Seite habe ich die Kommentar-Funktion eingeschaltet, es wäre nett, wenn ihr ein paar Zeilen  hinterlassen würdet....

 

 

 

 

Natürlich wird diese Seite immer wieder aktualisiert,

schaut also mal wieder rein... 



Noch eine kleine Erklärung zu meinem - bzw. unserem - Freizeitverhalten:

Wir haben eine Katze (Speedy, mittlerweile 19 Jahre alt), die wir ja nicht mitnehmen können. Ein Tier irgendwo in Pflege zu geben ist für uns keine Option. Daher kommen für uns nur kleinere Fahren von 3-4 Tagen in Frage. Meine Kinder kümmern sich um Speedy, allerdings fängt die spätestens am 4. Tag an, das Haus nach ihren Vorstellungen umzugestalten.

Dann haben wir auch noch einen Hund (Kallhoinz, 15), der ist natürlich immer dabei. Für uns gilt: Wo unser Hund nicht hin darf, da gehen wir auch nicht hin...  eigentlich ganz einfach.


Die "Camper"    !!!  Bitte nicht falsch verstehen - ich beschreibe die Dinge nur so, wie ich sie sehe !!!

 

Es gibt natürlich verschiedene Arten von "Campern". In den 1950ern  und 1960ern war das Campen - damals noch Zelten - eine preiswerte Art um Urlaub zu machen. Zelten hatte was von Abenteuer und Romantik, es gab die ersten Campingplätze, aber auch in der freien Natur wurde das Zelten geduldet - die Leute haben sich damals noch benommen.

 

Heute unterscheide ich zwischen folgenden Gruppen:

Die Zelter

Die oben genannten "Zelter" gibt es immer noch. Sie sind mit dem Fahrrad, dem Auto oder auch mit der Bahn unterwegs und verbringen ihre Nächte meistens auf Campingplätzen - die heute allerdings nicht mehr ganz so günstig sind....

 

Die Wohnwagen-Urlauber

Sie haben den Wohnwagen das ganze Jahr über irgendwo untergestellt und nutzen das Teil ausschließlich für die jährliche Fahrt in den Urlaub - welch eine Verschwendung.... 

 

Die Saisoncamper

Sie haben ihren Wohnwagen je nach Art des Campingplatzes für die Saison auf ein und demselben Platz stehen und verbringen jede freie Minute auf dem Campingplatz. Ich habe mich immer königlich darüber amüsiert, dass diese Leute jedes Frühjahr das komplette Inventar aufbauen, im Herbst dann wieder abbauen und dazwischen die Zeit mit der Pflege ihres Platzes verbringen.

 

Die Jahrescamper

Ähnlich wie die  Saisoncamper steht der Wohnwagen auf ein und demselben Platz, mit dem Unterschied, dass man sich keine Gedanken machen muss, wo man die Kiste über Winter abstellt. Oft sind die Wohnwagen gar nicht mehr fahrbereit, bzw. wurden noch nie gefahren. Auch für die Jahrescamper ist das "Abcampen" ein jährliches Ritual für den Zeitvertreib....

 

Die Dauercamper

Das Dauercampen ist die Königsdisziplin. Der Wohnwagen wird nie bewegt, ist teilweise sogar überdacht, das Vorzelt ist von innen mit Holz verkleidet, damit Einbauküche und Flatscreen-TV nicht leiden müssen. Vor dem Vorzelt ist meist noch ein Pavillon aufgebaut, umrandet von diversen Blumenbeeten und einem Gartenzaun - was hat das noch mit Camping zu tun ?

 

Schaut euch doch mal an, was Wikipedia über Camping sagt > HIER KLICKEN<

 

Dann gibt es noch....

 

....die Wohnmobil-Camper

Aber auch hier gibt es Riesen-Unterschiede:

Es gibt Leute, die ihren Wohnmobil-Urlaub grundsätzlich genau durchplanen und nur auf erlesene Campingplätze fahren. Dort angekommen wird alles erst einmal ausgepackt, die Markise ausgefahren, Teppich ausgelegt, Möbel aufgestellt, Fahrräder, Motorroller oder gar das mitgebrachte Auto bereitgestellt und GANZ WICHTIG: Die Sat-Antenne ausgerichtet, damit man nicht vor Langeweile umkommt...

 

Andere fahren einfach drauf los und nutzen (wie wir) für eine oder 2 Nächte die überall angebotenen preiswerten Stellplätze. Natürlich gibt es auch hier die Leute, die - wenn auch nur für eine Nacht - nicht auf Fernseher, Teppich und Gartenmöbel verzichten können.

Auch wir haben einen Fernseher im WoMo - er funktioniert sogar und war mittlerweile schon gut eine halbe Stunde in Betrieb. Mittlerweile habe ich festgestellt, dass wir zum Fernsehen gar keine Zeit haben. Stattdessen machen wir so kranke Sachen wie Tisch- oder Kartenspiele, für die wir zu Hause keine Zeit haben.... Der Gebrauch von Grill und Gartenmöbeln hängt von dem jeweiligen Stellplatz ab - alles kann, nichts muss...

 

Dann gibt es noch die Sparfüchse, die lieber auf einem Supermarkt-Parkplatz neben den Müllcontainern übernachten, als ein paar Meter weiter 10 Euro einen Stellplatz mit Spitzen-Aussicht zu bezahlen.

 

Nicht zu vergessen sind natürlich die Abenteurer in ihren Offroad-Wohnmobilen (....darf man in Deutschland eigentlich irgendwo mit dem WoMo ins Gelände ???) und natürlich die professionellen Wildcamper - beide bevorzugen die freie, unberührte Natur und lassen nicht selten ihren Unrat in dieser Natur zurück, die dann eben nicht mehr ganz so unberührt ist...

 

Besonders lustig finde ich die Tatsache, dass die größten Wohnmobile oft von älteren Leuten gefahren werden, die dazu eigentlich gar nicht mehr in der Lage sind - aber sie können es sich eben leisten...

Sie stehen oft hilflos vor der Herausforderung, das 9-Meter-Gefährt irgendwie auf einen Stellplatz zu bekommen, haben aber schon den Prospekt für das nächst größere Modell im Gepäck...


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