Camping-

Geschichten



Erkenntnisse vom Wildcampen

In letzer Zeit haben wir - Corona sei Dank - auch ein paar Erfahrungen beim Wildcampen gemacht.

Über Aussagen eines Dahner Campingplatzbetreibers, die Wildcamper würden ihren Müll auf seinem Platz entsorgen oder sich dort sogar mit Frischwasser eindecken, habe ich eigentlich eher gelächelt.

So war es auch bei der Aussage der Campingplatz-Chefin aus Schwebsange (LUX), die Wildcamper würden nachts auf den Platz kommen, um die Toiletten und Duschen zu benutzen.

Ich habe mich getäuscht !

Vor ein paar Tagen konnten wir bei Remich (LUX) beobachten, wie eine Frau die WC-Kassette ihres Wohnmobils, verpackt in einer EInkaufstasche, etwa einen Kilometer weit zum Wohnmobil-Stellplatz Remich trug und den Inhalt dort entsorgte - ich würde mich zu Tode schämen!

Zugegeben - es ist besser, die Kassette dort zu leeren, als sie in die Mosel zu kippen.

ABER: Muß das sein? Kann man seine Fahrten nicht so planen, dass man hin und wieder einen Platz mit Entsorgung anfährt?

Etwas Ähnliches erlebten wir eine Woche vorher: Auf unserem "wilden" Stellplatz stand ein belgisches Wohnmobil. Es ist schon aufgefallen, dass die "Bewohner", sowie ihr zahlreicher Besuch, immer wieder die Straße überquerten, um in den Büschen dahinter zu verschwinden. Wir dachten uns einfach unseren Teil. Der Höhepunkt kam aber noch - nach 2 Übernachtungen machten die Leute ihr WoMo reisefertig. Bei der Abfahrt drehte der Beifahrer den Abwasserhahn auf, stieg ins Auto und sie fuhren davon - eine breite Abwasserspur markierte ihren Weg.

 

Fazit:

 

Eine Drecksau wird immer eine Drecksau bleiben ! 

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Romantisches Zelten am Lago Maggiore

Im Frühjahr 1998 hatte ich das Geschäft eines mir bekannten Werbetechnikers übernommen und bekam gleich einen Großauftrag, der mich ziemlich forderte. So beschlossen meine Frau und ich im Spätsommer, ein paar Tage an den Lago Maggiore zu fahren. Dort kannten wir die Gegend und wir machten eigentlich unseren ersten Urlaub ohne Kinder - ganz romantisch ohne Planung, dafür mit Zelt und Camping-Ausrüstung im Kofferraum. Es war kein Fehler.

Wir fanden in der Nähe von Cannobio einen netten Campingplatz, bauten unser Zelt auf und richteten uns ein. Nach einem Besuch der Statue von San Carlo und einer Bootsfahrt von Stresa zu den Borromeischen Inseln machten wir uns auf den Weg zum Monte Rosa. Auf dem Weg dorthin machten wir in einer kleinen Ortschaft Rast und wollten eine Kleinigkeit essen. Erfahrungsgemäß sind die Portionen in der Gegend nicht allzu üppig, deshalb bestellten wir Makkaroni als Vorspeise und ein Schnitzel als Hauptgericht - ein fataler Fehler. Nach einer Viertelstunde ging die Küchentür auf und die freundliche Bedienung brachte eine Riesen-Portion Makkaroni - locker für 3-4 Personen ausreichend. Es stellte sich heraus, dass es sich dabei um die Portion für meine Frau handelte, meine kam noch.... Mit den Schnitzeln verhielt es sich ähnlich - die Pommes wurden in Extra-Schüsseln serviert, weil sie nicht mehr auf die Teller passten.. Irgendwie haben wir es trotzdem geschafft und fuhren weiter zum Monte Rosa. Dort waren wir auf dem Gletscher unterwegs und ich bekam den ersten Sonnenbrand meines Lebens.

Zurück auf dem Campingplatz bemerkte ich die eigenartige Färbung des Himmels und machte mich daraufhin auf die Suche nach Schnüren und Sturmheringen. Die benachbarten Camper saßen vor ihren Zelten und amüsierten sich über den dummen Deutschen, der bei glühender Hitze sein Zelt mit starken Bändern sicherte.

Diese Sicherung hatte ich allerdings nicht umsonst gemacht. Während des Gewitters in der folgenden Nacht war ich derjenige, der sich über die andern Camper amüsierte, die im Regen herumrannten, um ihre Zelte einigermaßen zu sichern.

Was mir in diesm Zusammenhang noch einfällt: Ein Zelt hat nur eine dünne Stoffwand. Egal, welche Aktivitäten man im Zelt vollführt - der Nachbar hört mit. So denke ich immer wieder gerne an die Gespräche unseres Zeltnachbarn zurück, dessen Bekannter das komplette Alphabet rückwärts rülpsen konnte..... ein romantisches Erlebnis, so ein Zelturlaub....

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Der Umparker

Am letzen Wochenende waren wir in mal wieder Luxemburg unterwegs.

Zugegeben, wir fanden keinen "regulären" Stellplatz und stellten uns einfach zu ein paar anderen Wohnmobil-Fahrern an die Slip-Anlage in der Nähe von Remich.

Da in Deutschland sowohl Camping- als auch Stellplätze wegen Corona geschlossen waren, war auch dieser Platz gut besucht.

Am Samstagnachmittag kam dann ein etwas größeres Wohnmobil angefahren. Die 3,5-Tonnen-Schilder interessierten den Fahrer ebensowenig, wie die Tatsache, dass der Platz eigentlich voll war. Er stellte sich einfach in die 2. Reihe - obwohl er so anderen Fahrzeugen die Ausfahrt versperrte. Ein kurzes Summen und die automatischen Stützen, sowie die Sat-Antenne waren ausgefahren.

Der Fahrer steig aus und stolzierte erst einmal um sein Fahrzeug. Die anderen Wohnmobile waren für ihn anscheinend nicht vorhanden. Gleich darauf ließ er seinen Hund heraus, der dann erst einmal wild kläffend ohne Leine die Gegend erkundete. Kurz darauf fuhr eins der geparkten Wohnmobile weg - nun hatte es der Typ aus der 2. Reihe plötzlich eilig. Summen - Stützen rein - unbeholfenes Rückwärtsfahren, 4 oder 5 Versuche, das 9-Meter-Gefährt einzuparken - wieder Summen, Stützen raus, Platz 2 war eingenommen - allerdings noch nicht mit dem gewünschen  Moselblick. 

Kurz gesagt, er parkte nochmal um. und war einigermaßen zufrieden - bis ein Spaziergänger seinen PKW wegfuhr, der an der EInfahrt zur Slipanlage geparkt war.

Wieder schnelle Schritte, wieder Summen - umparken - diesmal genau in der Zufahrt zur Slipanlage, die gerade an den Wochenenden von Jetski-Fahrern gerne genutzt wird. Stützen raus, Antenne raus - nach mir die Sintflut.

Natürlich kamen am Sonntag vormittags die Jetski-Fahrer und hatten ihre liebe Mühe, rückwärts an dem Riesen-Teil vorbeizukommen. Der ignorante Umparker saß indessen ein paar Meter weiter auf seinem Campingstuhl und amüsierte sich köstlich, während sein Hund ununterbrochen dazu kläffte.

Ich kann es nicht mit Gewissheit sagen - aber irgendwer musste sich an diesem Tag beschwert haben, denn zum ersten Mal sah ich an dieser Stelle einen Polizeiwagen. Die Polizisten machten allen WoMo-Fahrern freundlich, aber bestimmt klar, dass hier kein Stellplatz ist und das Campieren in Luxemburg grundsätzlich verboten ist.

Wie auch immer - wir wollten an diesem Tag sowieso nach Mondorf weiterfahren, also war es uns mehr oder weniger egal, es gab ja auch keine Strafe..

Aber wegen solcher Ignoranten bekommen Leute die sich benehmen, immer wieder Schwierigkeiten, wobei man das bei diesem Zeitgenossen schon nach den ersten 10 Minuten kommen sah....

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